Spiele 2005/06 - Verbandsliga Nordbaden - SG HD-Kirchheim


Rückrunde
Sa
03.12.05
SG Kirchheim
-
1. FC Birkenfeld
3 : 0
Sa
10.12.05
FC Zuzenhausen
-
SG Kirchheim
2 : 5
Mi
03.05.06
SG Kirchheim
-
FC 08 Neureut
2 : 2
Sa
11.03.06
TSG 62/09 Weinheim
-
SG Kirchheim
3 : 0
Sa
18.03.06
SG Kirchheim
-
TV Hardheim

0 : 3

Fr
24.03.06
VfB Leimen
-
SG Kirchheim
0 : 1
So
02.04.06
SV Spielberg
-
SG Kirchheim
4 : 1
Sa
08.04.06
SG Kirchheim
-
1. FC Pforzheim
0 : 3
Do
13.04.06
VfB Eppingen
-
SG Kirchheim
1 : 1
So
23.04.06
SG Kirchheim
-
FC Bammental
0 : 0
So
30.04.06
SpVgg Oberhausen
-
SG Kirchheim
0 : 1
Sa
06.05.06
SG Kirchheim
-
TSV Viernheim
2 : 4
Sa
13.05.06
SV Schefflenz
-
SG Kirchheim
1 : 2
Sa
20.05.06
SG Kirchheim
-
FCA Walldorf
2 : 2
Do
25.05.06
TSV Reichenbach
-
SG Kirchheim
0 : 4

Hinrunde
So
21.08.05
1. FC Birkenfeld
-
SG Kirchheim
2 : 0
So
28.08.05
SG Kirchheim
-
FC Zuzenhausen
2 : 1
So
04.09.05
FC 08 Neureut
-
SG Kirchheim
3 : 2
So
11.09.05
SG Kirchheim
-
TSG 62/09 Weinheim
0 : 2
Sa
17.09.05
TV Hardheim
-
SG Kirchheim
1 : 2
So
25.09.05
SG Kirchheim
-
SV Spielberg
0 : 1
Sa
01.10.05
1. FC Pforzheim
-
SG Kirchheim
2 : 0
So
09.10.05
SG Kirchheim
-
VfB Leimen
2 : 2
Sa
17.12.05
SG Kirchheim
-
VfB Eppingen
2 : 1
Mo
24.10.05
FC Bammental
-
SG Kirchheim
2 : 3
So
30.10.05
SG Kirchheim
-
SpVgg Oberhausen
0 : 2
So
06.11.05
TSV Viernheim
-
SG Kirchheim
0 : 3
Sa
12.11.05
SG Kirchheim
-
SV Schefflenz
2 : 0
So
20.11.05
FCA Walldorf
-
SG Kirchheim
2 : 2
Sa
26.11.05
SG Kirchhein
-
TSV Reichenbach
4 : 0


 

 

 

 

1. FC Birkenfeld - SG Kirchheim
2 : 0 ( 0 : 0 )
SGK: Pompiati, Riegler, Haas, Pfister, Böringer, Safter, Fontana (69. Roth), Barisic, Caramia (65. Öztürk), Beyazal (79. Pavlovic), Riedesel
Birkenfeld: Michalzick, Brenk (60.), Kraut, Drollinger, Oechsle, Georgopoulos, Kusterer (77. Braun), Zündel, Mössner, Klinger, Hoefft
Tore: 1:0 Zündel (65.), 2:0 Mössner (82.)
Schiedsrichter: Luciano Udiz (Karlsruhe)

(UH) Siegessicher war die Mannschaft am Sonntagnachmittag nach Birkenfeld in der Nähe von Pforzheim gereist. Nach einer guten Vorbereitung und erfolgreichen Pokalfights wollte man das erste Saisonspiel für sich verbuchen. Mit einer enttäuschenden Niederlage ging es nach neunzig Minuten zurück nach Heidelberg. Hatte die Mannschaft den Gegner unterschätzt oder war die hohe Belastung des Pokalspiels am vergangenen Dienstag schuld an dieser Niederlage? Viele Fragen, die sich das Team und das Trainergespann in den nächsten Tagen stellen muss. Anfangs sah es sehr gut aus, die Kirchheimer hatten das Spiel in der ersten Hälfte und bis zur sechzigsten Minute fest in ihrer Hand. Den ersten nennenswerten Angriff schafften die Birkenfelder in der 25. Spielminute in der Zündel nur knapp das Tor verfehlte. Kirchheim war überlegen, mehrere Torchancen (Pfister (10.), Riedesel (35.)) die allerdings ungenutzt blieben und nicht den nötigen Torerfolg brachten. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Kirchheimer am Drücken und einem ersten Treffer mit einem flach geschossenen Ball in der 50. Minute durch Caramia der Führung nahe. Mit dem Regen kam für Kirchheim die Wende. In der 65. Spielminute war es Zündel, der auf der rechten Außenbahn durchstartete und zum 1:0 für Birkenfeld einschoss. Kai Pompiati hatte zwar noch seine Hand dran, konnte den Führungstreffer allerdings nicht mehr verhindern. Den Sack gänzlich zu machte der Aufsteiger nach einem abseitsverdächtigen Pass in der 82. Minute auf Simon Mössner, der zum 2:0 Endergebnis traf. Am kommenden Sonntag im ersten Heimspiel wird man den Gegner sicherlich nicht unterschätzen. Mit dem FC Zuzenhausen kommt ein Aufsteiger, der engagiert in der Verbandsliga punkten möchte.


Steffen Riegler in Aktion (l.) / Dirk Pfister und Ugur Beyazal im Strafraum der Birkenfelder (r.)(Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - FC Zuzenhausen
2 : 1 ( 1 : 1 )
SGK: Pompiati, Riegler, Keßler, Pfister, Öztürk (68. Erdogdu), Safter (78. Roth), Böringer, Schulz (60. Caramia), Barisic, Beyazal, Riedesel
Zuzenhausen: Steinbrenner, Takun (81. Hauk), Zuber, Unruh, Welker (67. Westenhöfer), Groß, Müller, Häfele, Lässig, Steinbach (68. Baumann), Unser
Tore: 0:1 Unser (11.), 1:1 Beyazal (42.), 2:1 Caramia (73.)
Schiedsrichter: Wedewart (Karlsruhe)

(RNZ) Nach dem Schlusspfiff feuerte Zuzenhausens Co-Trainer Ralph Förster eine Wasserflasche zu Boden. Der Ärger war verständlich. Eine Stunde lang war der Aufsteiger die bessere Mannschaft im Sportzentrum Süd, aber am Ende siegte die SG Kirchheim mit 2:1.
Nach der Führung durch Marco Unser (11.) hatten Michael Steinbach und Erkan Takun das 0:2 auf dem Fuß. Stattdessen glückte den Hausherren mit dem ersten Torschuss das 1:1 durch Ugur Beyazal (42.). Ein Tor, das für die mäßige erste Halbzeit der Hausherren entschädigte. Denn der Neuzugang aus Seckenheim beförderte die Flanke von Frank Böringer mit einem wunderschönen Fallrückzieher ins Netz.
Auch der Kirchheimer Siegtreffer war sehenswert. Die zentimetergenaue Flanke des von Kaan Erdogdu freigespielten Mathias Riedesel verwertete Diego Caramia mit einem wuchtigen Kopfball (73.). Durch die beiden schönen Tore und einer starke letzte halbe Stunde verdienten sich die Kirchheimer den Dreier. „Ein wunderschönes Geburtstags-Geschenk“, jubelte Fußball-Abteilungsleiter Uwe Hollmichel, der 48 wurde. „Die Moral war prima. Bei der Hitze war es nicht einfach“, lobte Trainer Rüdiger Menges. Auch Spielleiter Niki Wolf ist zufrieden: „Aller Anfang ist schwer. Schließlich müssen wir zwölf Neue integrieren.“

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FC Neureut - SG Kirchheim
3 : 2 ( 0 : 2 )
SGK: Pompiati, Riegler, Keßler, Pister, Böringer, Schulz (67. Caramia), Fontana, Safter (88. Öztürk), Barisic (80. Ulutas), Beyazal, Riedesel
Neureut: Wimmer, Schönhals, Häfele, Seene, Rosengardt, Scheitl (62. Khili Soltani), Buck, Weimer, Leppert, Zeljko, Kolsch (50. Genc)
Tore: 0:1/0:2 Beyazal (15./35.), 1:2 Genc (73.), 2:2 Leppert (85.), 3:2 Khili Soltani (91.)
Platzverweise: Mathias Riedesel (77.) Gelb-Rot

Die SG Kirchheim hat beim FC Neureut einen 2:0-Vorsprung verspielt und die zweite Saisonniederlage kassiert. Vor etwas 120 Zuschauer sahen die Heidelberger lange wie die sicheren Sieger aus, bis die Hausherren mit einem Schlussspurt noch alle drei Punkte bei sich behielten. Einen Bärendienst erwies Mathias Riedesel seiner Elf, als er in der 76. Minute nach einer Schwalbe im Neureuter Strafraum die Gelb-Rote Karte sah.
Ugur Beyazal hatte seine Mannschaft gegen eine zunächst harmlose Neureuter Elf mit seinen Treffern in der 15. und 35. Minute in Führung gebracht. Nach dem Seitenwechsel beschränkten sich die Kirchheimer jedoch darauf, das Ergebnis zu verwalten. Neureut hingegen übte sich in Geduld und fand mit der Zeit besser ins Spiel. Nachdem Hakan Genc mit einem schönen Heber den Anschlusstreffer erzielt hatte (73.), drehten die Gastgeber die Partie noch zu ihren Gunsten um. Kurz vor Abpfiff nutzte dabei Anis Khili Soltani einen groben Abwehrschnitzer der Kirchheimer Hintermannschaft und schob den Ball aus kurzer Distanz zum Siegtreffer ein.


Flog mit einer unnötigen gelbroten Karte vom Platz: Mathias Riedesel (l.) / Kenan Safter in Aktion (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - TSG Weinheim
0 : 2 ( 0 : 0 )
SGK: Pompiati, Riegler, Keßler, Pister, Ulutas (76. Erdogdu), Böringer, Roth (53. Caramia), Fontana, Barisic, Beyazal, Riedesel
Weinheim: Tuzyna, Bourabha, Faulstich, Kohl, Öskür, Böhm (86. Dobiasch), Müller (46. Schaaf), Schäfer, Zart, Bozanovic, Krohne (83. Arifi)
Tore: 0:1 Krohne (49.), 0:2 Krohne (79.)
Schiedsrichter: Urdis (Linkenheim)

(RNZ) Die SG Kirchheim verliert gegen Tabellenführer die dritte Partie aus vier Spielen und legte somit einen klassischen Fehlstart hin, der Trainer Rüdiger Menges vor eine schwierige Aufgabe stellen wird. Mit den beiden Toren von Steffen Krohne – einem Kopfball nach einem Eckstoß in der 49. Minute und einem fein herausgespielten Treffer nach Angriff über die nach Auswechslung entblößten rechten Seite (77.) – behaupteten die Weinheimer die Tabellenführung. Die harmonisch spielende und technisch gute Mannschaft von Trainer Dirk Anders war deutlicher überlegen, als es das Resultat zeigt.
Das Weinheim nicht viel höher gewann, lag alleine an Kai Pompiati. Der 27-jährige Schlussmann der SGK zeigte bei einem Flachschuss von Öksürs (26.), einem Kopfball Böhms (43.) und einem Solo von Schaaf (51.) hervorragende Paraden. Dies soll allerdings nicht heißen, dass das Spiel beim Stande von 0:0 oder 0:1 so ausgesehen hätte, also ob die Kirchheimer zur Feier ihrer „Kerwe“ einen Sieg würden erzielen können. Denn erst in der 80. Minute gelang ihnen durch Ugur Beyazal der erste und einzige Schuss aufs Tor.
„Ja, der Weinheimer Erfolg ist verdient, sie hatten mehr Spielanteile“, sagte SGK-Trainer Rüdiger Menges, dem nicht verborgen geblieben ist, dass seine Elf im Passspiel deutliche Schwächen hatte, sehr lange benötigte, um aus der Defensive zur Attacke zu blasen – und über neunzig Minuten eigentlich nur kämpfen konnte.
Die Vereinsführung erwartet nach dieser Vorstellung, dass der Trainer entschlossen durchgreift und die Konsequenzen aus seinen Erkenntnissen zieht. Bis zur Winterpause möchte man nicht warten um die Dinge in Ordnung zu bringen. Geschäftsführer Hubert Rohnacher: “Im letzten Jahr haben wir achtmal hintereinander verloren. Das soll nicht wieder vorkommen.“


Frank Böringer beim Kopfballversuch kurz vor dem 0:1 (l.) / Weinheim erneut erfolgreich im Kopfballduell (Fotos: Rohnacher)
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TV Hardheim - SG Kirchheim
1 : 2 ( 0 : 0 )
SGK: Pompiati, Kessler, Pfister, Ulutas, Riegler, Roth, Fontana (62. Öztürk), Barisic, Riedesel (46. Caramia), Beyazal, Pavlovic (76. Schulz)
Hardheim: M. Moschüring, Lutz (58. C. Moschüring), Volk (84. Kempf), Ackermann, Jürga, Brim, Hallbaur, Yenisen, Schaubel (73. Oktay), Baumann, Kilitschawyj
Tore: 0:1 Pavolic (56.), 1:1 Brim (88.), 1:2 Öztürk (89.)
Schiedsrichter: Genc (Mannheim)
Platzverweise: Andreas Roth (70.) Gelb-Rot

Die SGK landete einen wichtigen Sieg in Hardheim und konnte sich in der Tabelle erst einmal ein wenig Luft verschaffen, der TV Hardheim steckt nun allerdings im Abstiegskampf. Die Gastgeber versäumten es vor allem im ersten Durchgang, die Defensiv-Unsicherheiten der SGK zu bestrafen. Marcel Baumann hatte die beste Möglichkeit, als er frei vor Pompiati dem SG-Torhüter in die Arme schoss (28). Vier Mal rauschte der Ball bis zur Pause noch gefährlich durch den Strafraum der Kirchheimer, doch immer fehlte der letzte Schritt eines Hardheimers. Kirchheim war in der ersten halben Stunde optisch überlegen, aber Hardheim spielte mit großer Ordnung und ließ keine Chance für die Gäste zu. Doch der Gastgeber konnte seine Schwäche bei ruhenden Bällen nicht verbergen: Pavlovic traf nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus zur Führung für Kirchheim (55.) und Öztürk verwandelte 32 Minuten später einen Eckball direkt zum nicht mehr für möglich gehaltenen 2:1-Endstand. Nur eine Minute vorher hatten die tüchtigen Hardheimer durch Brims Kopfball nach einer Ecke das 1:1 erzielt und hatten den Punkte eigentlich schon in der Tasche. Dass Manuel Kempf in der Nachspielzeit nur den Pfosten traf, zeigt das Unglück des TVH in diesem Spiel und das Glück der Kirchheimer. Doch auch solche Spiele muss man gewinnen.


In der 88. Minute glichen die Hardheimer aus (l.), doch nur eine Minute später gelang der SGK der Siegtreffer (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - SV Spielberg
0 : 1 ( 0 : 0 )
SGK: Pompiati, Riegler, Keßler, Pfister (46. Caramia), Ulutas (66. Barisic), Böringer, Roth, Fontana (59. Öztürk), Riedesel, Beyazal, Pavlovic
Spielberg: Nezhari, Lenz, Weber, Kleine, Serivovic, Noukiatchom, Merkle, Mößner, Kübel, Herceg, Wehrle
Tore: 0:1 Merkle (56.)
Es war kein wirklich gutes Spiel, welches die beiden Kontrahenten den rund 100 Zuschauern bei sommerlichen äußeren Bedingungen anboten. Die SGK spielte bis zum gegnerischen Strafraum ordentlich, doch Torraumszenen blieben Mangelware. Spielberg stand permanent und mit einer eng gestaffelten Deckung in der eigenen Hälfte und wartete auf Kontermöglichkeiten. Ein schneller Gegenangriff führte dann auch in der 56. Minute zum 0:1 durch Merkle, als die SGK nach einer Verletzungsunterbrechung einmal nicht geordnet stand. Die SG Kirchheim wurde durch diesen Rückstand eher in ihren Angriffsbemühungen ermutigt, doch wirklich gefährlich wurden sie erst als es im Prinzip schon zu spät war. Spielberg hätte in der Schlussphase sogar noch weitere Kontertore erzielen können, doch SGK-Keeper Kai Pompiati konnte einen höheren Rückstand mit einigen tollen Paraden verhindern. Kirchheim konnte wieder einmal sein Potential nicht ausschöpfen und bot eine enttäuschende Leistung, bei einigen Spielern fehlte auch teilweise der kämpferische Wille.


Spielbergs Torhüter ist vor den SGK-Spielern am Ball (l.) / Steffen Riegler beim Kopfballduell (r.) (Fotos: Rohnacher)

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1. FC Pforzheim - SG Kirchheim
2 : 0 ( 2 : 0 )
SGK: Pompiati, Kessler, Fontana (46. Safter), Böringer (65. Ulutas), Beyazal, Riegler, Pfister, Roth, Riedesel, Caramia (46. Barisic), Riemensperger
Pforzheim: Adam, L.Fellmann, Rebholz, S.Fellmann, Stoll, Ringswald, Hinze (84. Herzog), Nirmeier, Alabi, Bito (74. Lamp), Jaizay (74. Epanlo)
Tore: 1:0 Alabi (20.), 2:0 Jaizay (30.)
Schiedsrichter: Merkelbach (Dettenheim)
Platzverweise: Dirk Pfister, Andreas Roth Gelb-Rot

(RNZ) Kirchheim glückte nicht der erhoffte Befreiungsschlag. Völlig verdient bezog die Elf von Trainer Rüdiger Menges eine 0:2-Niederlage, die vom Ergebnis schon zur Pause feststand. Bis dahin hatten die Pforzheimer ein klares Plus an Chancen. Die SGK steigerte sich erst, also sie in Unterzahl spielte, nachdem Pfister (56.) und Roth (66.) die Ampelkarte gesehen hatten. Dem 1:0 war ein Pressschlag zwischen SG-Keeper Kai Pompiati und Pforzheims Schützen Alabi außerhalb des Strafraums vorangegangen, nach dem sich die Kugel ins verwaiste SGK-Tor senkte (20.). Und beim 2:0 (30.) fühlte sich nach Ringswalds Freistoß keiner in der Gästedeckung für den Kopfball-Schützen Jaizay verantwortlich. Für Kirchheim trafen Beyazal noch die Latte (81.) und Riedesel den Pfosten (85.). Menges kündigte nach den Disziplinlosigkeiten seiner erfahrenen Kicker Konsequenzen an.

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SG Kirchheim - VfB Leimen
2 : 2 ( 0 : 0 )
SGK: Pompiati, Kessler, Pfister (61. Schulz), Riegler, Ulutas (56. Caan), Böringer, Safter, Fontana, Beyazal, Riedesel, Riemensperger (58. Caramia)
Leimen: Carlin, Lay, Sieverling (31. Wallch), Schattschneider, Baumgärtner, Knödler, Dinarcia (84. Schäfer), Delpech, Brandenburger, Can, Weber
Tore: 0:1 Dinarcia (49.), 0:2 Weber (62.), 1:2 Riegler (73.) FE, 2:2 Caramia (86.)
Platzverweise: Diego Caramia Gelb-Rot Schiedsrichter: Gonazales (Wiesental) Zuschauer: 250
(RNZ) Thomas Müller verordnete sich eine Auszeit. Der Trainer des VfB Leimen war nach dem 2:2 in Kirchheim erst gar nicht ansprechbar. „Eigentlich haben wir unsere Mission erfüllt und einen Punkt geholt“, sagte er später, „aber wenn du 2:0 führst und das 3:0 auf dem Fuß hast, kannst du nicht zufrieden sein.“ Leimens Pech, Kirchheims Glück. Das musste auch Nici Wolf zugeben. „Wir können froh sein, dass es noch zum Unentschieden gereicht hat“, meinte der Kirchheimer Spielleiter, „obwohl wir in der ersten Halbzeit das Spiel klar bestimmt haben.“
Doch wer seine Chancen nicht nutzt... Erst schossen Beyazal (5.) und Riemensperger (9.) vorbei, dann wehrte VfB-Torwart Carlin gegen Beyazal ab und Riemenspergers Nachschuss wurde abgefälscht (24.). „Mit der Faust im Nacken spielt es sich schlecht, wir bräuchten ein Erfolgserlebnis, aber so traut sich keiner was zu“, seufzte Geschäftsführer Hubert Rohnacher zur Pause.
Der VfB Leimen machte es besser, nutzte seine erste gute Chance: Dinarcia schoss nach einer Flanke ein (49.). Und nur 13 Minuten später spitzelte Mario Weber den Ball über den unglücklich aussehenden Kai Pompiaiti und seine Verteidiger zum 0:2 ins Netz. „Zwei individuelle Fehler“, schüttelte SGK-Trainer Rüdiger Menges den Kopf, „die hätten sich einfach verständigen müssen.“ Immerhin hatte Menges mit seinen Einwechslungen ein glückliches Händchen. Erst ließ sich Erdogdu von Lay im Strafraum foulen, und Riegler verwandelte den Strafstoß zum 1:2 (73.), dann traf der ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Caramia nach einer Ecke von Safter zum 2:2 (86.). Dabei blieb’s, weil Leimens Mario Weber zwei Minuten vor Schluss ganz knapp am langen Pfosten vorbeischoss.
Zur Erleichterung von Rüdiger Menges. Noch eine Niederlage hätte den Kirchheimer Trainer in Bedrängnis gebracht. Erst sieben Punkte aus acht Spielen – das hatte man sich anders vorgestellt. Auch wenn sich Nici Wolf gestern demonstrativ vor seinen Coach stellte. „Der Trainer steht nicht zur Diskussion“, sagte der SGK-Spielleiter, „wir sind ein Team, und Rüdiger macht gute Arbeit.“ Dass seine Elf den Rückstand gestern noch aufholte, wertete Menges schon mal als „kleines Erfolgserlebnis“. Und auch Thomas Müller sah im Remis auf fremden Platz eine Steigerung – mit der Punkteteilung können beide gut leben.


Steffen Riegler beim Elfmeter zum 1:2 (l.) / Frank Böringer im Zweikampf (r.) (Fotos: Rohnacher)

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SG Kirchheim - VfB Eppingen
2 : 1 ( 1 : 0 )
SGK: Pompiati, Haas, Fontana, Keßler, Ulutas, Böringer, Barisic, Caramia (90. Öztürk), Riemensperger (65. Schulz), Beyazal (81. Erdogdu), Riedesel
Eppingen: Branz, Schilling, Fetzer, Schickner (45. Wally), Friedmann, Müller, Mäckel, Gutknecht, Söder, Grunwald, Beierle

Tore: 1:0 Riedesel (38.), 2:0 Caramia (57.), 2:1 Beierle (59.) FE
Schiedsrichter: Schroeter (Billigheim) Zuschauer: 150
(RNZ) Wer hätte das gedacht? Nach ihrem 2:1 (1:0)-Erfolg im Wiederholungsspiel gegen den VfB Eppingen überwintert die SG Kirchheim in der Fußball-Verbandsliga Nordbaden auf dem fünften Tabellenplatz und hat die Chance, ab dem 4. März in den verbleibenden dreizehn Saisonspielen den Abstand zum Tabellenzweiten TSG 62/09 Weinheim weiter zu verringern. Die Bergsträßer haben 33 Punkte, die Heidelberger 29 – der Kampf um die Teilnahme an der Oberliga-Aufstiegsrunde ist noch nicht entschieden.
Diese Perspektiven interessierten SGK-Trainer Rüdiger Menges am Samstag nach dem „starken Kampfspiel“ und kurz vor der Weihnachtsfeier im Klubhaus ziemlich wenig. Menges war froh, dass seine Spieler gegen die kämpferisch tadellosen, sehr ehrgeizigen Eppinger stets die Nerven behalten und ihren erfreulichen Aufwärtstrend fortgesetzt haben. Seit der letzten Niederlage am 30. Oktober gegen die SpVgg Oberhausen (0:2) hat die Mannschaft von Kapitän Frank Böringer beherzigt, dass Fußball ein Kampfspiel ist, dass man in diesem Sport nichts geschenkt bekommt und dass man gegnerische Mannschaften nur dann niederwerfen kann, wenn man den eigenen inneren Schweinehund immer wieder besiegt und das Glück damit herbeizwingt. Seither gab es in sieben Spielen ein Unentschieden und sechs Siege. Das macht 19 Punkte bei 21:5 Toren. Das eröffnet dem Verein, der nun mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben wird, alle Möglichkeiten.
Die Kirchheimer Mannschaft ist inzwischen zu einer spielerischen und kämpferischen Einheit geworden, was die sparsamer rotierenden und ohne ihren an der Bandscheibe operierten Trainer Gerd Doll angetretenen Eppinger von Saisonbeginn an waren. Vor 150 bitter frierenden Zuschauern im Sportzentrum Süd boten sich zwei gleichwertige Mannschaften einen erbitterten Kampf. Matthias Riedesels Führungstreffer in der 38. Minute regte die Eppinger stark auf, weil der Seitenrichter eine Abseitsstellung des Schützen unbeachtet ließ. „Ein eindeutiger Fehler des Assistenten“, schimpfte VfB-Spielleiter Bernd Mäckel, in dessen Ärger sich sicher auch die Enttäuschung über einen schweren Abspielfehler seines Mittelfeldes gemischt hat. „Der Schiedsrichter hat gepfiffen. Deshalb war’s ein Tor“, ließ sich Rüdiger Menges auf keine Diskussion über die Berechtigung dieses Treffers ein, dem Diego Caramia in der 57. Minute nach uneigennützigem Querpass von Zdravko Barisic das 2:0 folgen ließ.
Riedesels viertes und Caramias fünftes Saisontor bildeten einen Vorsprung, den die Eppinger trotz aller Bemühungen nicht mehr aufholen konnten. Zwar verkürzte Stefan Beierle in der 59. Minute mit einem Foulelfmeter auf 2:1, nachdem Karlheinz Friedmann an der Strafraumgrenze über Tommaso Fontanas Fuß gestolpert war. Doch die gefährlichen Schüsse von Florian Grunwald (53.), Patric Gutknecht (72.) und Michael Mäckel (82.) entschärfte Kirchheims famoser Torhüter Kai Pompiati, dem die Heidelberger einen guten Teil ihres Aufschwungs und ihrer sorgenfreien Zukunft verdanken.


Stephan Riemensperger in Zweikampf (l.) / Torschütze zum 2:0: Diego Caramia (r.) (Fotos: Rohnacher)

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SG Kirchheim - VfB Eppingen
4 : 3 abgebr.
SGK: Pompiati, Fontana (46. Schulz), Kessler, Safter, Riemensperger, Riegler, Böringer, Caramia, Barisic, Riedesel, Beyazal
Eppingen: Wild (23. Branz), Gutknecht (57. Juric), Friedmann, Müller, Habich (62. Fetzer), Schilling, Schwab, Mäckel, Heinzel, Stumpf, Beierle

Tore: 1:0 Caramia (5.), 1:1 Mäckel (6./Elfmeter), 1:2 Friedmann (24.), 1:3 Mäckel (33.), 2:3 Caramia (45.), 3:3 Caramia (58.), 4:3 Beyazal (59.). Spielabbruch nach 71 Minuten
Schiedsrichter: Vollweiler (Böhl-Iggelheim) Zuschauer: 250
(RNZ) Beim 4:3 der SG Kirchheim über den VfB Eppingen erzielte der Kirchheimer Diego Caramia drei Tore, doch wahren Helden am Nachmittag im Sportzentrum Süd waren Stanislaus Murgott, Manuela Gruber und Lothar Berneker. Die Physio-Therapeuten und der Torwart-Trainer des VfB Eppingen retteten Markus Stumpf mit ihrem entschlossenen und fachkundigen Einsatz das Leben.
26 Minuten waren in der zweiten Halbzeit gespielt, als der Eppinger Mittelstürmer mit einem Herz-Stillstand zusammenbrach. „Er hat sich an die Brust gelangt und ,mein Herz, mein Herz‘ gestöhnt“, berichtet Gegenspieler Mario Keßler. „Als wir kamen, schlug sein Herz nicht mehr“, sagte SGK-Physio Manuela Gruber.
Mit Herzdruck-Massagen holten die drei Retter den 22-jährigen Waibstädter ins Leben zurück. Nach wenigen Minuten traf der Notarzt ein. Im Krankenwagen kam Markus Stumpf wieder zu sich. Er wurde in die Uni-Klinik gefahren und war am Abend außer Lebensgefahr.
Tragisch: Vor neun Jahren starb Markus‘ Vater ebenfalls an Herzversagen. Der bekannte Waibstädter Fußballer war nur 42 Jahre alt geworden.
Über eine halbe Stunde dauerte die dramatische Rettungs-Aktion. Danach setzte Schiedsrichter Thomas Vollweiler das Spiel nicht mehr fort. Die Eppinger sahen sich dazu nicht in der Lage. „Ich bin zwar hartgesotten. Aber nach einem solchen Ereignis kann man nicht mehr Fußball spielen. Es gibt wichtigere Dinge im Leben“, meinte Trainer Gerd Doll. „Jetzt ist nur wichtig, dass Markus wieder gesund wird“, hatte SGK-Abteilungsleiter Uwe Hollmichel Verständnis für die Gäste, wohl aber kaum für jenen Zuschauer, der nachfragte, ob ihm nun der Eintrittspreis erstattet würde.
Da der Wunsch nach Spielabbruch vom VfB Eppingen ausging, glaubt der Kreis-Ehrenvorsitzende Adolf Kolb, dass die drei Punkte der SG Kirchheim zugesprochen werden. Wann und ob Markus Stumpf wieder Fußball spielen kann, wird von den kommenden Untersuchungen abhängen. Mit über 60 Toren in zwei Spielzeiten war er maßgeblich am Eppinger Wiederaufstieg aus der Bezirksliga in die Verbandsliga beteiligt.


Szenen aus den ersten 71 Minuten: Caramia beim Torjubel (l.) / Kopfballduell im Strafraum (r.) (Fotos: Rohnacher)

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FC Bammental - SG Kirchheim
2 : 3 ( 0 : 1 )
SGK: Pompiati, Riegler, Kessler, Safter, Riemensperger (76. Erdogdu), Böringer, Fontana, Caramia (78. Öztürk), Barisic, Beyazal (90. Schulz), Riedesel
Bammental: Wastl, Marth, Eversberg, Bechtel (59. Raab), Scheuber (7. Pieruschka), Brinkert, Ciftci, Kottke, Christ (67. Schmitt), Eifert, Palantöken

Tore: 0:1 Barisic (26.), 0:2 Fontana (52.), 1:2 Raab (59.), 2:2 Pieruschka (62.), 2:3 Erdogdu (85.)
Schiedsrichter: Wieland (Eschelbronn) Zuschauer: 400

(RNZ) Zwei Patienten auf der Intensivstation – der FC Bammental und die SG Kirchheim erlebten einen aufregenden Abend. Eine Stunde lang sahen die Heidelberger Vorstädter im Kellerduell der Verbandsliga wie die sicheren Sieger aus und führten durch Tore von Zdravko Barisic (26.) sowie Tomaso Fontana (52.) verdient mit 2:0. Doch innerhalb von nur drei Minuten schafften die Gastgeber durch Markus Raab (59.) und Christoph Pieruschka (62.) den 2:2-Ausgleich. Markus Raab war beim 1:2 gerade mal handgestoppte vier (!) Sekunden im Spiel. In der turbulenten Schlussphase waren dann die Kirchheimer wieder an der Reihe und erzielten fünf Minuten vor Schluss durch Kaan Erdogdu den 3:2-Siegtreffer.
„Kaan ist ein Rohdiamant“, sagt Spieleiter Nici Wolf über den 19-jährigen feinen Techniker aus der Kirchheimer A-Jugend. „Der hat das Zeug für nach oben“, glaubt Co-Trainer Bernd Riegler. Erdogdu, der in Eberbach zu Hause ist, hätte in der Verbandsliga-Mannschaft vielleicht längst einen Stammplatz, doch als angehender Einzelhandelskaufmann kann er nicht regelmäßig trainieren.
„Die Kirchheimer hatten den größeren Siegeswillen, waren die bessere Mannschaft“, sagte ein Neutraler, der ehemalige Leimener Trainer Thomas Erlein. Die Gäste hatten durch Beyazal (7. und 70.), Caramia (75.), Riedesel (27.) sowie Barisic (65.) auch die Mehrzahl der Chancen, auf der Gegenseite hatten Eifert (8.), Kottke (21.) und Pieruschka (42. und 57.) gute Möglichkeiten. „Unser Sieg war hoch verdient“, konnte Trainer Rüdiger Menges zurecht feststellen. Es war nach drei sieglosen Spielen wieder der erste Dreier für die SGK, denn die Punkte aus dem beim Stande von 4:3 abgebrochenen Spiel gegen Eppingen sind noch nicht auf dem Konto, auch wenn Geschäftsführer Hubert Rohnacher glaubt, dass sie gut geschrieben werden.
Mit dem Sieg zog Kirchheim am FC Bammental vorbei und ist jetzt Zwölfter. Für die viermal in Folge sieglosen Elsentaler, wird die Situation immer kritischer.


Stephan Riemensberger beim Kopfball (links) / Die SGK beim Jubel nach dem 1:0 durch Barisic (Nr.10/rechts)
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SG Kirchheim - SpVgg Oberhausen
0 : 2 ( 0 : 1 )
SGK: Pompiati, Riegler, Keßler, Safter (46. Schulz), Fontana, Böringer, Barisic, Caramia (66. Öztürk), Beyazal, Riedesel, Riemensperger (55. Erdogdu)
Oberhausen: Zieger, Lauer, Müller, Klein, Gerhardt, J. Bühler (85. Muth), Sahiti (66. Staub), H. Bühler, Reiners, Supper, Kutal (83. Kastner)
Tore: 0:1 J. Bühler (9.), 0:2 Kastner (90.)
Schiedsrichter: Schroeter (Billigheim) Zuschauer: 200

(RNZ) Nach dem 0:2 gegen die SpVgg Oberhausen steckt die SG Kirchheim mitten im Abstiegskampf. Die Tore von Jörg Bühler in der 9. und von Sascha Kastner in der Schlussminute umrahmten ein Spiel, bei dem die SGK die Quittung für eine ungenügende kämpferische und schwache spielerische Leistung erhielten.
Auch der für den Sportbetrieb bei der SGK zuständige höchste Angestellte war sauer – und zeigte das auch: “Nach dem Sieg in Bammental haben einige meiner Spieler offenbar abgehoben. Anders kann ich mir nicht erklären, dass man auf eigenem Platz eine solche Leistung abliefern kann“, sagte Trainer Rüdiger Menges, der sowohl mit dem Einsatz („Wir haben gut 70 Prozent der Zweikämpfe verloren“), als auch mit der Spielweise seiner Elf unzufrieden war“. „Immer wieder diese hohen Bälle in den gegnerischen Strafraum! Rouven Müller muss ja Kopfweh haben, so viele Bälle hat er mühelos abwehren können.“
In der Tat zeigte die SGK gegen eine gut eingespielte, variabel abgreifende und kluge Mannschaft Schwächen in vielen Bereichen. Nur Torhüter Kai Pompiati ist von jeder Kritik auszunehmen, denn er verhinderte alleine in der ersten Halbzeit drei weitere Gegentreffer. Schon in der ersten Minute donnerte Jörg Bühler den Ball außerdem an die Latte.
Der flinke Adem Kutal sorgte mit seinen Soli dafür, dass die SGK-Abwehr nie zur Sicherheit fand. Das Mittelfeld brauchte oft Minuten, um den Ball unter Kontrolle zu bringen. Und im Sturm war nur Diego Caramia auf der linken Seite aktiv – und wurde nach 66 Minuten zum allgemeinen Erstaunen ausgewechselt. „Er war müde“, ließ Rüdiger Menges wissen.
Im Führungszirkel der Abteilung hat man Sorgen: Um die sportliche Zukunft und wegen des Fernbleibens von Edel-Fans, die zur Finanzierung der Mannschaft beitragen. Man hält es zwar für ziemlich unwahrscheinlich, dass Menges als Verantwortlicher für Taktik und Motivation selbst die Konsequenzen aus dem Versagen der Elf ziehen könnte, doch ist sonnenklar, dass bei weiteren Misserfolgen die branchenüblichen Automatismen greifen werden. „In diesem Jahr will ich keine Niederlage mehr erleben“, sagte Abteilungsleiter Uwe Hollmichel.


Kopfballduelle: Diego Caramia (links) und Tomaso Fontana (rechts) (Fotos: Rohnacher)
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TSV Viernheim - SG Kirchheim
0 : 3 ( 0 : 2 )
SGK: Pompiati, Fontana, Ulutas, Kessler, Riegler, Böringer, Schulz, Riemensperger (67. Safter), Barisic (89. Erdogdu), Riedesel (77. Caramia), Beyazal
Viernheim: Weckbach, Yildirim, Haag, Kümmel, Lay, Schader, Lucchece, Basler, Halbewachs (46. Winkenbach), Arslan (30. Dutt), Cafaltzis
Tore: 0:1 Beyazal (1.), 0:2 Barisic (16.), 0:3 Böringer (58.)
Schiedsrichter: Schmitt (Reihen) Zuschauer: 220

(RNZ) Im Pokal hatten sich die beiden Teams vor drei Monaten erst nach dem Elfmeterschießen getrennt. Diesmal war’s dagegen eine einseitige Angelegenheit, die meist von den Heidelbergern bestimmt wurde. Schon der erste Angriff hatte zum 0:1 durch Beyazal geführt, weil sich TSV-Keeper Weckbach bei einer Flanke verschätzt hatte. Nach 16 Minuten fiel das 0:2: Spielmacher Barisic zog von der Strafraumgrenze aus unhaltbar ab.
Nach dem Wechsel änderte sich wenig. Und so kam es fast folgerichtig in der 58. Minute zum 0:3: Böringers Schuss prallte vom Innenpfosten ins Tor. Mit der sicheren Führung im Rücken ließ es die Menges-Elf etwas ruhiger angehen, hatte das Spielgeschehen aber weiter sicher im Griff. Beim TSV, der einige Stammspieler ersetzten musste, fehlte der Mann, an dem sich Mannschaft hätte aufrichten können. Nochmals versuchte es Schader aus der Distanz, er traf jedoch genau Pompiatis Körper. Und als Dutt dem Ball hinterher jagte, kam Pompiati schneller an das Leder. TSV-Coach Neidig bekannte leicht frustriert, dass sich seine Mannschaft die Niederlage selbst zuzuschreiben habe, denn sie habe in der Anfangsphase Gastgeschenke verteilt.


Torschütze zum 2:0 für die SGK: Barisic (l.), Kein vorbeikommen gab es an der SGK-Abwehr (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - SV Schefflenz
2 : 0 ( 1 : 0 )
SGK: Pompiati, Kessler, Fontana, Böringer, Barisic, Riegler, Ulutas, Schulz (45.Min. Safter), Riemensperger (45.Min. Caramia), Beyazal (77.Min. Öztürk), Riedesel
Viernheim: Beck, Kircher, Hüsken, Henke, Grab, Haun, Kircher, Wall (77.Min. Galm), Schäfer, Bahner, Link
Tore: 1:0 (40.Min. Riegler), 2:0 (89.Min. Riedesel)
Schiedsrichter: Ibrahim Genc, (Mannheim) Zuschauer: 250

Das dritte Mal in Folge zeigte die Mannschaft von Rüdiger Menges, dass sie in der Lage ist, zu null zu spielen; und sie zeigte, dass man mit sehr viel Engagement und Arbeit auch gegen einen sehr unbequemen Gegner gewinnen kann, ja gewinnen muss. „Es war ein sehr gut erarbeiteter Arbeitssieg meiner Mannschaft“ sagte Rüdiger Menges erleichtert.
Das Schlusslicht aus Schefflenz zeigte sich im Sportzentrum Süd in bester Laune und mit sehr viel Biss. In der anschließenden Pressekonferenz entschuldigte sich Spielertrainer Jürgen Galm für die stark defensive Einstellung seiner Mannschaft. „Aber nur so hat man eben eine Chance gegen eine etablierte Mannschaft.
Fünf Minuten vor der Halbzeitpause war es dann die Kombination Eckball von Zdravko Barisic, eine Verlängerung von Ugur Beyazal und einem scharfen Kopfball von Steffen Riegler, der zum Erfolg führte. In der zweiten Hälfte war es vor allem ein überragender Markus Beck, der Keeper des SV Schefflenz, der eine bessere Torausbeute Kirchheims verhinderte. Nach der Einwechslung des 44 jährigen Schefflenzer Spielertrainers kam nochmals richtig Energie ins Spiel, der auf eine Schlussoffensive der Schefflenzer setzte, und kurzzeitig Nervosität auslöste. In der vorletzten Minute gelang es dem fleißig arbeitenden Matthias Riedesel das verdiente 2-0 nach einem Alleingang auf das Tor.
Uwe Hollmichel


Andreas Schulz beim Kopfball (l.), Torwart Beck im Abwehrzentrum von Schefflenz (r.) (Fotos: Rohnacher)
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FCA Walldorf - SG Kirchheim
2 : 2( 2: 2)
SGK: Pompiati, Kessler, Fontana, Riegler, Haas - Ulutas (80. Schulz), Böringer, Barisic, Riedesel (67. Riemensperger), Caramia - Beyazal (90. Erdogdu).
FCA Walldorf: Biebl, M. Gaber (79. Becker), Söder, Kombal, Thürer - Babic, Yahaya, A. Gaber - Tchatchueng (81.Min), Monetta.
Tore: 1:0 Tchatchueng (3.), 1:1 Barisic (13.), 1:2 Caramia (23.), 2:2 Monetta (27.).
Schiedsrichter: Löffler (Wettersbach) Zuschauer: 410

(Rene Ottinger, Walldorf) Das Warten geht weiter: Seit dem 3. September ist der FCA Walldorf ohne Heimsieg. Dabei begann es gegen die Kirchheimer gestern Nachmittag äußerst viel versprechend. Der erste Angriff landete nach einer abgewehrten Flanke vor den Füßen von Andi Gaber, dessen Direktabnahme von Pompiati nur abgeklatscht werden konnte, Tchatchueng setzte am schnellsten nach und brachte Walldorf in Führung (3,|. Leider hatte dieses Tor nicht die erhoffte Wirkung, denn anstatt durch Sicherheit und Stabilität war das Walldorfer Spiel in der Folge durch zahlreiche Unkonzentriertheiten und einfache Fehler geprägt. Einen davon nutzten die kaum stärkeren Gäste in der 13, Minute zum Ausgleich, als Beyazal völlig unbedrängt über die linke Seite Riedesel in Szene setzte, der den Ball weiterlaufen ließ und Barisic am langen Pfosten verwertete das Zuspiel zum 1:1.
Dass mit Diego Caramia gut zehn Minuten darauf der kleinste Spieler auf dem Feld im vollbesetzten Strafraum ein Kopfballduell gewinnen durfte und Biebl zum 1:2 keine Chance ließ (27.) passte ins Bild. Walldorf legte nun wieder einen Zahn zu und kam kurz darauf zum Ausgleich. Eine Kombination schloss Matteo Monetta nach Vorlage von Marco Thürer per Kopf zum 2:2 {27.) ab.


Zdavko Barisic der Schütze des ersten Tores (l.), Diego Caramia der Schütze zum 2:2 Ausgleich (1.v.r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - TSV Reichenbach
4 : 0 ( 2 : 0 )
SGK: Pompiati, Haas, Keßler, Ulutas, Schulz, Böringer, Beyazal (70. Riemensberger), Barisic (75. Erdogdu), Riegler, Caramia (64. Safter), Riedesel.
Viernheim: Heckenbach, Becker, Stendl, Dau-benberger, Sachs, Zehender, Khiev, Lumpp, Schober, Kemmer, Freiburger.
Tore: 1:0 Barisic (18.), 2:0 Beyazal (39.), 3:0 Beyazal (53.), 4:0 Barisic (60.)
Schiedsrichter: Hautzinger (Riehen)Zuschauer: 200

(RNZ) Bei der SG Kirchheim ist derzeit einiges los. Zum einen philosophiert man beim Fußball-Verbandsligisten freudig über die neuen Bundesliga-Planspiele von Dietmar Hopp - die RNZ berichtete in ihrer Samstag-Ausgabe -, zum anderen erfreut man sich an den Leistungen der eigenen Mannschaft. Drei Mal hat die SGK zuletzt nicht mehr verloren, eine Serie, die am Samstag weiter ausgebaut wurde: Gegen den TSV Reichenbach feierte die SGK einen spektakulären 4:0 (2:0)-Erfolg.
Angesichts der gebotenen Leistung konnte man durchaus ins Schwärmen geraten. Toll war's, was die Schützlinge von Trainer Rüdiger Menges alles mit dem Ball anstellten. Zum überragenden Mann wurde Zdravko Barisic. Der Mittelfeld-Stratege erzielte zwei Treffer selbst und bereitete die anderen beiden Tore vor. „Barisic hat einen super Tag erwischt", schwärmte Kirchheims Geschäftsführer Hubert Rohnacher.
Doch der Reihe nach: Den ersten Glanzpunkt setzte Barisic in der 18. Minute. Sein 25-Meter-Freistoß segelte aus spitzem Winkel unhaltbar unter die Latte. Keine gute Figur machte dabei Gäste-Keeper Sascha Heckenbach, der jedoch irritiert wurde. Kurz nachdem der Ball bereits in Richtung Tor strich, schallte ein Pfiff durchs Sportzentrum Süd. „Er dachte, das Spiel sei unterbrochen", nahm TSV-Coach Uwe Scherer seinen Schlussmann in Schutz. Hellwach war Heckenbach sechs Minuten vor der Pause, was jedoch nichts nützte, denn Ugur Beyazal erhöhte präzise auf 2:0. Für die Vorentscheidung sorgte erneut Beyazal. Er versenkte eine Barisic-Flanke von der Strafraumgrenze aus (53.). Den Schlusspunkt setzte der Spielgestalter selbst. Barisic schlenzte einen Abpraller aus 20 Metern unhaltbar in den Winkel (60.).
Vier Tore, die jedem der 200 Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Dass es im bisherigen Rundenverlauf oftmals eher fußballerische Magerkost zu begutachten gab, ist für Rüdiger Menges nicht verwunderlich: „Wir haben sehr viele Neuzugänge. Es dauert eben seine Zeit, bis die zu einer Einheit zusammenwachsen", sagte der Trainer. Positiv wirkt sich zudem die Rückkehr von Roman Haas aus. Der Defensiv-Organisator kann nach langer Pause seit zwei Wochen wieder eingesetzt werden. „Durch seine Rückkehr ist unsere Abwehr um einiges stabiler geworden", frohlockte SGK-Abteilungsleiter Uwe Hollmichel.
Deutlich wird seine Freude bei einem Blick auf den Spielverlauf. Reichenbach hatte eigentlich keine einzige zwingende Torchance. Was Scherer äußerst übel aufstieß: „Das, was wir hier geboten haben, war einfach nur schlecht", bekannte er frustriert. Doch wie heißt es so schön: Man ist eben immer nur so gut, wie es der Gegner zulässt.
Kaum Zeit, um den deutlichen Sieg zu genießen, hatte Uwe Hollmichel. Denn er war ein gefragter Mann. Mitte der ersten Halbzeit kletterte ein Reporter des Kurpfalz-Radios auf die Empore zur Kirchheimer Sprecherkabine. „Bewaffnet" mit einem Diktiergerät, hoffte er auf Neuigkeiten bezüglich der Bundesliga-Pläne Dietmar Hopps, in die möglicherweise auch die SG Kirchheim integriert wird. Hollmichel gab sich jedoch diplomatisch: „Wir drängen uns auf keinen Fall vor. Es ist eine Entscheidung zwischen der Stadt Heidelberg und Herrn Hopp. Aber natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn wir dabei wären."


Roman Haas bei der Ballabwehr (Bildmitte) (l.), Das war ein Lattenkracher von M. Riedesel (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - 1. FC Birkenfeld
3 : 0 ( 1 : 0 )
SGK: Pompiati, Haas, Safter, Fontana, Ulutas, Riegler (85. Schulz), Böringer, Barisic, Caramia (80. Caan), Beyazal (76. Riemensperger)
Birkenfeld: Michalzick, Brenk (31.Min. Drollinger), Kraut, Georgopoulos, Oechsle, Koudelka (67.Min. Ackermann), Braun, Zündel, Müssner, Erdogan, Hoeft
Tore: 1:0 Ulutas (15.), 2:0 Caramia (50.), 3:0 Beyazal (53.)
Schiedsrichter: Markus Wieland, Eschelbronn

(UH) Mit einem fulminanten Sieg startet eine glänzend aufgelegte SG Heidelberg-Kirchheim in die Rückrunde. Neunzig Minuten lang öffnete sich ein Sonnenfester über dem Sportzentrum Süd und so spielten die Kicker aus Kirchheim auch. Der überfüllte VIP-Raum des Verbandsligisten war Messgrad für eine überdurchschnittliche Erfolgsserie der Heidelberger in den letzten viereinhalb Wochen. Es macht wieder Spaß ins Sportzentrum Süd zu kommen kommentierten viele alte, ehrwürdige Kirchheimer die seit einigen Wochen eine total verwandelte Mannschaft zu sehen bekommen. Seit dem 6-0 Pokalsieg in Altheim ging es nur noch bergauf. Mit zwanzig Toren bei nur zwei Gegentoren und 13 Punkte in Folge in so kurzer Zeit spürt man einen immensen Ruck in der Mannschaft. Mit einem warnenden Finger allerdings von Coach Rüdiger Menges. „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen. Es kommen jetzt die zwei wichtigsten Spiele. In Zuzenhausen und im letzten Heimspiel des Jahres am 17. Dezember wollen wir punkten“.
In der Tat hat die SG Heidelberg-Kirchheim die Chance mit einer Fettschicht von 29 Punkten zu überwintern.
Das dem so ist, darum sorgten am Samstag Nachmittag schon mal Ulutas, Caramia und Beyazal mit ihren Mannschaftskollegen als kompakte Elf. Die erste nennenswerte Chance hatte Barisic bereits in der 9. Spielminute, als der Ball nur an die Latte ging. Sechs Minuten später war es dann Erhan Ulutas, der mit einem Gewaltschuss aus 20 Metern, nach einer herrlichen Kombination zum Führungstreffer einschoss. Das Birkenfeld zurecht in den vorderen Rängen zu finden ist zeigte die große kämpferische Einstellung der Mannschaft über neunzig Minuten hinweg. In der 34. Spielminute rettete Roman Haas auf der Torlinie den Halbzeiterfolg der Kirchheimer.
In der zweiten Hälfte der Begegnung war es Caramia, der in der 50. Minute seinen ehemaligen Leimener Kollegen Michalzik im Tor der Birkenfelder zum schwitzen brachte. Gekonnt frech schoss er den zweiten Treffer ins rechte Eck. Drei Minuten später war es Ugur Beyazal, der den Kirchheimer Sieg mit einem traumhaften Tor untermauerte.
Mit anhaltendem Applaus – in Kirchheim eher unüblich, dankte das Publikum zwei Mannschaften, die von der ersten Minute an nicht nur spannend schönen Fussball boten, sondern auch neunzig Minuten kämpften. Denn Kirchheims Devise seit Altheim ist nicht nur gewinnen, sonder auch zu Null zu spielen. Kompliment – fünf mal gelang das bereits seither.


Torschütze zum 1:0: Erhan Ulutas (l.) / Hier vergab der noch, später traf er zum 3:0: Ugur Beyazal (r.) (Fotos: Rohnacher)
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FC Zuzenhausen - SG Kirchheim
2 : 5 ( 1: 4 )
Zuzenhausen: Steinbrenner, Groß, Redlich, Unruh, Dick, Westenhöfer (53. Baumann), Steidel, Häfele, Unser (70. Filsinger), Lässig, Steinbach (45. Weber)
SGK: Pompiati, Haas, Kessler, Ulutas, Fontana, Böringer, Beyazal (73. Riemensperger), Barisic, Riegler (52. Safter), Caramia, Riedesel (87. Schulz)
Tore: 0:1 Riedesel (11.), 1:1 Häfele (21.), 1:2 Ulutas (29.), 1:3 Barisic (39.), 1:4 Barisic FE (45.), 2:4 Steidel (66.), 2:5 Riemensperger (90.)
Schiedsrichter: Groß (Mannheim) Rote Karte: Steinbrenner (45.) Gelb/Rot: Ulutas (78.)

Für den seit sechs Spielen anhaltenden Siegeszug der SG Kirchheim war auch in Zuzenhausen noch nicht Endstation. In eindrucksvoller Manier holten die Heidelberger beim FC Zuzenhausen den fünften Dreier in den letzten sechs Verbandsspielen. Den Grundstein für den verdienten Auswärtserfolg legte die SGK schon in der ersten Halbzeit.
Vom Anpfiff an konnten sich die Kirchheimer ein Übergewicht erarbeiten. Zwar hatten die Gastgeber zweifelsohne keinen guten Tag erwischt, doch taten die stark auftrumpfenden Gäste aus Heidelberg ihren Teil hinzu das die Zuzenhausener nicht zu ihrem Spiel fanden. Mit 4:1 hatten die SGKler bereits zur Halbzeit einen komfortablen Vorsprung, der bei optimaler Chancenauswertung sogar noch hätte höher ausfallen können.
Matthias Riedesel eröffnete in der 11. Spielminute nach einem einstudierten Freistosstrick den Torreigen. Erhan Ulutas schloss aus spitzem Winkel in der 28. Minute zum 2:1 ab, nachdem der Gastgeber in seiner ersten gefährlichen Aktion zwischenzeitlich den 1:1-Ausgleich durch Häfele (25.) erzielen konnte, was neben einem Pfostenschuss kurz vor der Halbzeit mit die einzige gefährliche Aktion der Gastgeber im ersten Durchgang war. Die beiden Treffer zum 3:1 und 4:1 waren Mittelfeld-Regisseur Zdravco Barisic vorbehalten. Zunächst landete eine Freistossflanke an Freund und Feind vorbei im Zuzenhausener-Gehäuse (35.) und kurz vor dem Halbzeitpfiff verwandelte er sicher einen Foulelfmeter. Zuzenhausens Torwart Steinbrenner brachte zuvor nach einem unnötigen Ballverlust der eigenen Abwehrreihe SGK-Stürmer Ugur Beyazal in Strafraum per Notbremse zu Fall und musste das Feld mit einer roten Karte verlassen.
Dem zweiten Durchgang tat dieser Halbzeitstand freilich nicht gut. Die SGK schaltete einen Gang zurück und der FC Zuzenhausen versuchte mit teilweise unnötiger Härte ins Spiel zurückzufinden. Der verletzungsbedingten Auswechslung von Steffen Riegler folgte in der 66. Minute der 2:4-Anschlusstreffer durch Steidel und die Einheimischen sahen wieder einen kleinen Hoffnungsschimmer. Dieser erlosch jedoch schon bald, denn die Kirchheimer fingen sich wieder und ließen sich nicht mehr von der aufkeimenden Hektik beeinflussen. Sicher verwalteten sie den Vorsprung und Stephan Riemensperger sorgte in der Nachspielzeit mit dem 5:2 für den verdienten Endstand.


R.Haas und D.Caramia zeigen vollen Einatz (l.) / Nach diesem Foul war für Steffen Riegler Schluss (r.) (Fotos: Rohnacher)
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TSG 62/09 Weinheim - SG Kirchheim
3 : 0 ( 1 : 0 )
Weinheim: Tuzyna, Kohl (80. Müller), Rohr, Zart, Öksüz (63. Sigmund), Schäfer, Bourabha, Tchatchueng, Bozanovic, Schaaff (74. Böhm), Krohne
SGK: Pompiati, Haas, Fontana (80. Schulz), Keßler (68. Michel), Ulutas, Safter, Böringer, Barisic, Riemensperger, Horuz (61. Erdogdu), Beyazal
Tore: 1:0 Bourabha (14.), 2:0 Bozanovic (70.), 3:0 Bourabha (87.)
Zuschauer: 150 Schiedsrichter: Imhof (Sulzfeld) Gelb/Rot: - / Kenan Safter (75.)

(RNZ) Der 11. März 2006 war kein glücklicher Tag für die SG Kirchheim. Auf der kurzen Fahrt ins Weinheimer Sepp-Herberger-Stadion explodierte kurz nach dem Heidelberger Autobahn-Kreuz der Motor des Mannschaftsbusses. Ohne den im Training am Fuß verletzten Linksaußen Diego Caramia und den fünf Monate gesperrten Rechtsaußen Matthias Riedesel präsentierte sich die Mannschaft nicht gerade gefährlich. Kurz vor der Halbzeit wurde es dem erfahrensten Reservespieler Steffen Riegler auf der Ersatzbank übel, so dass er überhaupt nicht eingesetzt werden konnte. Und nach einem eiskalten Regenguss kassierten die Heidelberger Südwest-Städter drei Gegentreffer. Das 3:0 (1:0) beschrieb an diesem Tag genau den Leistungsunterschied zwischen dem Tabellenzweiten Weinheim und der SGK, die so gerne Zweiter hätte werden wollen.
Nun kämpft die TSG Weinheim, die den verletzten Abwehrchef Thomas Faulstich ersetzen musste, weiter um den Aufstieg in die Oberliga, während die vor Weihnachten so guten Heidelberger im Mittelfeld verharren und angesichts der angespannten personellen Lage ein wenig aufpassen müssen, dass sie nicht wieder in die Gefahrenzone absinken. „Hoffentlich kann Caramia bald wieder spielen“, sagte SGK-Trainer Rüdiger Menges vor der kniffligen Aufgabe am Samstag gegen den TV Hardheim.
Auf dem tiefen Rasen des Weinheimer Stadions fand sich vor 150 bitter frierenden Zuschauern nur eine Mannschaft gut zurecht: Die TSG Weinheim, deren Trainer Dirk Anders „nach sieben Wochen Arbeit wirklich nicht wusste, was wir ohne unseren Ober-Häuptling leisten können.“ Die spielerische Leistung war, gemessen an den äußeren Bedingungen, sehr gut.
Von Christian Schäfer umsichtig gelenkt, ließen die Weinheimer den Ball flott laufen, leisteten eine aufmerksame Verteidigungsarbeit und nutzten ihre Torchancen clever aus. In der 14. Minute strich ein Freistoß Patrick Bourabhas aus 25 Metern über drei Kirchheimer und deren Torhüter Kai Pompiati hinweg ins Tor. In der 70. Minute wurde Bourabha im Strafraum elfmeterreif gefoult, Imhof erkannte auf Vorteil, und Duro Bazanovic schoss zum 2:0 ein. Und in der 87. Minute, nachdem Kirchheims Kenan Safter nach Foulspiel und Meckern (75.) die gelb-rote Karte gesehen hatte, setzte Bourabha mit dem 3:0 den Schlusspunkt unter eine Leistung, die Trainer Anders jubeln ließ: „Wir haben mit Musik gespielt und überhaupt nichts zugelassen!“
Die SGK-Spieler gaben sich zwar alle Mühe, waren aber technisch und läuferisch unterlegen und hatten kaum eine gute Idee. Bezeichnend war, dass die Heidelberger nur eine einzige Torchance produzierten, als Stephan Riemensperger in der 29. Minute auf Vorlage von Zdravko Barisics alleine vor Torhüter Oliver Tuzyna auftauchte. „Wenn er wenigstens mit Vollspann geschossen hätte, würde ich ja nichts sagen...“, meinte Menges zu dieser vergebenen Chance beim Stande von 1:0, als die Kirchheimer noch hofften, an die guten Leistungen der letzten Punktspiele anzuknüpfen.


Mario Keßler versucht zu stören (l.) / Ugur Beyazal beim Kopfballversuch (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - TV Hardheim
0 : 3 ( 0 : 2 )
SGK: Pompiati, Hass, Keßler (46. Erdogdu), Ulutas (42. Michel), Safter, Böringer, Beyazal, Barisic, Riegler, Schulz, Riemensperger (57. Caramia)
Hardheim: Trautmann, Hallbauer, Brim, Ackermann, Jürga, Schaubel, Volk, Yenisen, Kalayci, Baumann (81. Wilczek), Lutz
Tore: 0:1 Baumann (43.), 0:2 Kalayci (45.), 0:3 Brim (81.)
Schiedsrichter: Göpferich (Bauerbach)

(RNZ) Der Rückrundenstart hätte nicht schlechter sein können. Zum zweiten Mal in Folge kassierte Fußball-Verbandsligist SG Kirchheim drei Tore, nachdem er bereits in der letzten Woche in Weinheim sehr unglücklich agiert hatte. Innerhalb von zwei Minuten – den zwei Minuten vor der Halbzeit – machte Hardheim alles klar. Nach einer Verletzung von Erhan Ulutas (42.) dauerte es keine 60 Sekunden und Marcel Baumann überwand die Abwehr der Kirchheimer. Dem ersten Treffer folgte 120 Sekunden später ein weiterer durch Kalayci.
Eigentlich war die SGK gut gestartet und hatte klare Chancen: Zuerst scheiterte Safter nach einer Flanke von Beyazal um Millimeter, dann schoss Roman Haas nach einem Freistoß Barisic einen halben Meter daneben.
In der zweiten Hälfte lief bei der Mannschaft von Rüdiger Menges gar nichts mehr zusammen. Während man Hardheim den Siegeswillen förmlich ansah, kickten die Kirchheimer munter einen herzlosen Stiefel herunter. Sie waren zwar stets bemüht, aber Hardheim konterte mit einem dritten Tor (83.). Viel Zeit, um endlich wieder zu alter Stärke zu rückzufinden, bleibt der SGK nicht, schon am Freitag muss sie zum Derby nach Leimen. Das die Kirchheimer Fußball spielen können, hatten sie eindrucksvoll acht Wochen lang vor der Winterpause demonstriert.


Steffen Riegler beim Kopfball (l.) / Kenan Safter wird gleich von zwei Hardheimern bedrängt (r.) (Fotos: Rohnacher)
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VfB Leimen - SG Kirchheim
0 : 1 ( 0 : 1 )
Leimen: Krämer, Freudenthaler, Lay, Ilic, Knödler, Schattschneider, Protzel (40. Delpech), Berisha (70. Walch), Schäfer, Baumgärtner, Beckenbach (33. Dinarcia)
SGK: Donat, Haas, Fontana (66. Schulz), Safter, Riegler, Böringer, Barisic, Michel, Riemensperger (53. Horuz), Beyazal, Caramia (85. Erdogdu)
Tore: 0:1 Michel (25.)
Schiedsrichter: Löffler (Wettersbach) Zuschauer: 150

(RNZ) Mit einem verdienten 1:0-Sieg beim VfB Leimen hat die SG Kirchheim am Freitag Abend nach zwei 0:3-Niederlagen ein dringend nötiges Erfolgserlebnis gefeiert und die vagen Chancen auf den zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Nordbaden gewahrt. Das Tor des Tages gelang dem in der Winterpause von der SG Dielheim gekommenen defensiven Mittelfeldspieler Leonid Michel bereits in der 25. Minute. Der 24-jährige in Kasachstan geborene Sportartikel-Kaufmann schloss einen zügig vorgetragenen Konter der Kirchheimer mit einem Flachschuss nervenstark ab und drückte damit die spielerische Überlegenheit seiner Mannschaft im Resultat aus.
Der Unterschied zwischen der in der oberen Tabellenhälfte hin und her rangierenden SGK und dem abstiegsbedrohten VfB Leimen bestand im Spielaufbau durch das Mittelfeld und in der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Während die Heidelberger dank der Gedankenblitze des Zdravko Barisic auch durch Ugur Beyazal (7./29.) und durch Steffen Riegler (17.) frei vor Leimens Torhüter Christoph Krämer auftauchten, aber entweder das Tor verfehlten oder am Schlussmann scheiterten, so war das Angriffsspiel der Leimener – vor allem nach Spielertrainer Werner Protzes verletzungsbedingtem Ausscheiden schon in der 40. Minute – leichter zu durchschauen.
Ihr Heil suchten die Leimener vornehmlich in stereotypen hohen Flanken in den Kirchheimer Strafraum. SGK-Torhüter Sascha Donat, der erstmals in einem Punktspiel für den verletzten Kai Pompiati spielen durfte, fing diese Bälle sicher weg und reagierte in der Schlussphase, als Leimen alles auf eine Karte setzte, bei Schüssen von Mario Schäfer (58.) und Pascal Baumgärtner (85./87.) so phänomenal, dass SGK-Trainer Rüdiger Menges sagte: „Sascha hat heute den Sieg festgehalten. Er war der Matchwinner!“
Menges bezeichnete den Sieg als „verdient und notwendig“ und lobte sein „letztes Aufgebot“ für großen kämpferischen Einsatz und eine gegenüber den beiden letzten Spielen deutlich bessere spielerische Vorstellung. Es ist richtig, wenn Menges – in Ermangelung von Alternativen – mehr und mehr auf junge Kräfte wie Steffen Riegler, Mehmet Horuz, Andreas Schulz und Kaan Erdogdu setzt – sie alle haben ihre Sache gut gemacht.

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SV Spielberg - SG Kirchheim
4 : 1 ( 2 : 0 )
Spielberg: Hartmann, Wenz, Se.Weber, Lenz, Serivovic, Noukiatchom, Sa.Weber, Mößner (74. Herceg), Schumacher (70. Kleine), Merkle, Hucker (78. Wehrle)
SGK: Donat, Haas, Kessler, Fontana, Safter, Böringer, Beyazal, Barisic, Riemensperger, Caramia (45. Horuz), Michel (55. Erdogan)
Tore: 1:0 (14.), 3:0 (60.), 4:0 (67.) Schumacher, 2:0 Noukiatchom (20.), 4:1 Barisic (75.)
Schiedsrichter: La Rocca (Gochsheim) Zuschauer: 150

(RNZ) Spielberg stellte das bessere Team und verpasste durch mangelnde Chancenverwertung einen noch höheren Sieg. Die Heidelberger standen von Beginn an auf verlorenem Posten. Nach 25 Minuten schoss die SGK das erste Mal aufs Spielberger Gehäuse. Bis zur Pause blieb es beim 2:0 durch Treffer von 1:0 Schumacher (14.) und 2:0 Noukiatchom (20.). Danach erhöhte Kirchheim den Druck, scheiterte aber in der 52. und 55. Minute, wie auch auf der Gegenseite Schumacher (46.) und Weber (53.), in aussichtsreicher Position. In der 60. Minute gelang Martina Schumacher die Vorentscheidung zum 3:0. Die Entscheidung schaffte nur sieben Minuten später erneut Schumacher mit einem wuchtigen Kopfballtreffer im Anschluss an einen Eckstoß. Kirchheim suchte sein Heil in der Offensive, scheiterte aber meist an der gut gestaffelten SV-Abwehr. Lediglich Barisic glückte mit einem haltbaren Freistoß noch der Ehrentreffer zum 1:4 (75.).


K.Safter und S.Donat beim Rettungsversuch (l.) / Tomaso Fontana im Zweikampf (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - 1. FC Pforzheim
0 : 3 ( 0 : 1 )
SGK: Donat, Fontana, Haas, Kessler, Safter, Riegler, Barisic, Böringer, Caramia, Riemensperger, Beyazal
Pforzheim: Adam, Rebholz, Stoll, Fellmann, Lamp, Bito, Epanle, Hinze, Ringswald, Alabi, Jaizay
Tore: 0:1 Epanle (43.), 0:2 Ringswald (54.), 0:3 Ringswald (80.)
Schiedsrichter: Schroeter (Billigheim) Zuschauer: 350 Gelb/Rote Karte: Bito (Pforzheim)

(RNZ) Ein knapper Sieg und vier klare Niederlagen, 3:12 Punkte, 2:13 Tore – die Ausbeute der SG Kirchheim seit der Winterpause ist katastrophal. Und doch sah Uwe Hollmichel, der rührige Abteilungsleiter des Heidelberger Fußball-Verbandsligisten, am Samstag nach dem 0:3 gegen den 1. FC Pforzheim einen Hoffnungsschimmer am Horizont. „Wir haben zwar verloren und müssen nun aufpassen, nicht zu weit abzurutschen“, sagte Hollmichel, „aber man heute gesehen, dass die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft hat.“ Was fehlte waren die Tore. Wer sie schießen soll, das weiß in Kirchheim keiner. „Uns fehlt so ein Thomas Pelka“, seufzte Hollmichel. Der Torjäger wechselte letzte Saison nach Hoffenheim. Sein Nachfolger Matthias Riedesel war bei einem Hallenturnier in der Winterpause aus der Rolle gefallen und fehlt den Rest der Runde.
Mit einem Goalgetter wäre das Spiel am Samstag sicher anders ausgegangen. Die Heidelberger legten konzentriert los, spielten engagiert nach vorne, setzten die Gäste schwer unter Druck, gaben in der ersten Halbzeit klar den Ton an. Die Mannschaft zeigte die vom Trainer geforderte Reaktion. „Ich mache ich keinen Vorwurf“, sagte Rüdiger Menges, „sie ist an die Grenzen ihrer Möglichkeiten gegangen. Doch wir waren nicht clever genug.“ Barisic (4./22.), Riemensperger (11.) und Böringer (45.) konnten ihre Möglichkeiten aber nicht nutzen.
Das sollte sich rächen. Zwei Minuten vor der Halbzeit verwandelte Epanle die erste Chance der Gäste zum 0:1 (43.). Er verlängerte einen Freistoß des besten Pforzheimers Marc Ringswald per Kopf ins lange Eck. „Das gibt’s doch nicht, wir hatten die besseren Chancen, die machen das Tor“, ärgerte sich Kirchheims Geschäftsführer Hubert Rohnacher. Und Rüdiger Menges konnte nur den Kopf schütteln. „Die ganze Woche haben wir Standardsituationen geübt, und nun das.“ Sein Pforzheimer Kollege Stefan Sartori dagegen freute sich diebisch: „Das war ein sehr guter Zeitpunkt für die Führung.“
Und es sollte noch schlimmer für die Kirchheimer kommen. Erst traf Ringswald mit einem beherzten Schuss zum 0:2 ins lange Eck (54.), dann musste SGK-Libero Tommaso Fontana mit einer Zerrung vom Feld. „Das brachte Unordnung in unser Spiel, danach war Pforzheim dominant“, stellte SGK-Kapitän Frank Böringer fest. Jedenfalls erspielten sich die Gäste nun Chance um Chance. Epanle (58.), Jaizay (59.), Alabi (68.) und Rebholz (70./Lattentreffer) vergaben gute Möglichkeiten, ehe erneut Ringswald im Nachschuss den 0:3-Sieg (80.) unter Dach und Fach brachte.
Die SGK muss nun aufpassen, nicht nach hinten durchgereicht zu werden. „Mit Pforzheim, Weinheim und Spielberg hatten wir zuletzt drei Gegner, die in der Tabelle vor uns stehen und zum Glück haben wir kleines Punktepolster“, erklärte Menges, „aber das reicht nicht, wir müssen kämpfen.“ Zumal sich die Personalsituation seit Samstag weiter zugespitzt hat. Neben Fontana fielen auch noch Diego Caramia (Zerrung) und Andi Schulz (Knieverletzung) aus.


SGK-Goalie S.Donat mit Blick auf den Ball (l.) / U.Beyazal und D.Caramia im Gäste-Strafraum (r.) (Fotos: Rohnacher)
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VfB Eppingen - SG Kirchheim
1 : 1 ( 0 : 0 )
Eppingen: Wild, Schilling, Friedmann, Müller, Grunwald (78. Juric), Schwab, Stumpf, Petrou, Schickner (80. Mäckel), Beierle, Heinzel (72. Guruplar)
SGK: Pompiati, Haas, Kessler, Safter, Böringer, Beyazal, Barisic, Riegler, Riemensperger (76. Horuz), Caramia, Erdogdu (62. Michel)
Tore: 1:0 Stumpf (47.), 1:1 Beyazal (67.)

(RNZ) Beide Mannschaften begannen sehr nervös. Dennoch erspielte sich Eppingen einige Chancen, so durch Grundwald, der freistehend vor dem guten Schlussmann Pompiati vorbeischoss (9.). Wenig später brachte Stumpf frei vor Pompiati den Ball nicht im Tor unter. Kirchheim versuchte über Böringer und Barisic das Spiel anzukurbeln, zeigte aber in der Abwehr dennoch einige Unsicherheiten. Beyazal Schuss zischte noch vor der Pause am langen Eck vorbei.
Nach der Halbzeit machte der VfB Eppingen Druck. Beierle scheiterte zunächst, setzt sich dann über rechts durch und flankte auf Stumpf, der im Fallen zum 1:0 vollendete (47.). Nun drückte Kirchheim auf den Ausgleich, und Eppingens Schilling sah nach einem Foul die rote Karte (58.). Trainer Gerd Doll reagierte und brachte mit Juric und Duruplar zwei weitere Defensivkräfte. Dennoch fiel durch eine Unachtsamkeit der VfB-Abwehr durch Beyazal in der 67. Spielminute der 1:1-Ausgleich.


--- (l.) / --- (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - FC Bammental
0 : 0 ( 0 : 0)
SGK: Pompiati, Kessler, Fontana, Safter (31. Michel), Böringer, Beyazal (53. Horuz), Barisic, Riegler, Caramia, Riemensperger, Erdogdu (71. Thomas)
Bammental: Schöner, Christ (67. Palantöken), Scheuber, Mahrt, Eifert, Ciftci, Bechtel, Pieruschka (86. Rocca), Bernert, Eversberg, Stiller (72. Kremer)
Tore:---
Schiedsrichter: Ehrich (Tiefenbronn) Zuschauer: 175

(RNZ) „Not gegen Elend“. Rüdiger Menges konnte dem gestrigen Verbandsliga-Derby zwischen dem FC Bammental nichts Positives abgewinnen. Ein krasses Fazit, über das man geteilter Meinung sein kann. Denn vor allem in der zweiten Halbzeit boten beide Teams durchaus guten Fußball. Einziges Manko: Die Tore fehlten. Das Spiel endete 0:0.
Zu Freudensprüngen war man bei den Gästen ebenfalls nicht aufgelegt. Verständlicherweise. Schließlich spricht die Tabellenkonstellation eine eindeutige Sprache: Der FC steckt als Tabellen-Zwölfter mitten im Abstiegskampf. Eigentlich ist man fast schon zum Siegen verdammt. Ähnlich sieht‘s Bammentals Vorsitzender Friedbert Ohlheiser. „Das war zu wenig“, bedauerte er. Einen etwas anderen Rechenansatz verfolgt sein Coach. „Klar, wollten wir hier gewinnen, aber wir können uns auch über diesen Punkt freuen“, erklärte Dirk Waibel hernach. Zudem sah er „viele positive Ansätze“ in der ersten Halbzeit. In der Tat: Bammental wirkte zunächst entschlossener, das Bällchen lief mustergültig durch die eigenen Reihen.
Wobei es ihnen die Hausherren auch nicht sonderlich schwer machten. Die SG Kirchheim ließ all das vermissen, was sie noch vor einer knappen Woche im Pokalspiel gegen den Regionalligisten TSG Hoffenheim auszeichnete. „Wir sind nicht eng genug bei den Leuten. Manch einer ist wohl nicht bei der Sache“, stellte SGK-Abteilungsleiter Uwe Hollmichel anfangs kopfschüttelnd fest. Doch es wurde besser. Menges‘ Pausenpredigt hatte es scheinbar in sich. Die Heim-Elf erarbeitete sich im zweiten Abschnitt zahlreiche Einschussmöglichkeiten. Einen Sieg hätte man aus Sicht des Übungsleiter dennoch kaum verdient gehabt. „Bammental war im ersten Durchgang klarer Punktsieger, deshalb geht das Ergebnis in Ordnung“, bilanzierte er.
Gewonnen hätte Menges trotzdem gerne. Denn abgehakt hat das ehemalige Abwehr-Ass der SV Sandhausen die Saison noch lange nicht. Menges: „Wir haben 34 Zähler, brauchen zum Klassenerhalt aber sicherlich 40.“ Und das dürfte kein Spaziergang werde: Momentan plagt man sich mit akuten Personalsorgen herum. Selbst Menges gehörte gestern dem 16-köpfigen Kader an.
Im Gegensatz zu seinem Trainerkollegen, glaubt Waibel nicht daran, dass heuer die „magische“ 40-Punkte-Grenze geknackt werden muss, um die Verbandsliga-Zugehörigkeit zu sichern: „36 Punkte werden reichen“, sagt er. Demnach fehlen dem FC noch neun Zähler. Deren sechs möchte Waibel in den Heimspielen gegen Eppingen und Leimen ergattern. Und die restlichen? „Die werden wir uns in Eichhörnchen-Manier sichern“, schmunzelt er. Pessimismus sieht definitiv anders aus.


Diego Caramia beim Torschuss (l.) / S.Riegler und L.Michel gegen einen Bammentaler (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SpVgg Oberhausen - SG Kirchheim
0 : 1 ( 0 : 0 )
Oberhausen: Camek, Supper, Gerhard, Klein, J. Bühler (88. Klau), Asmon, H. Bühler, Feuerstein, Reiners, Kastner (25. Staub), Schulze-Suthoff
SGK: Pompiati, Keßler, Ulutas, Fontana, Böringer, Barisic, Horuz (75. Erdogdu), Riegler, Riemensperger, Caramia (70. Thomas), Michel (85. Pfister)
Tore: 0:1 Erdogdu (88.)
Schiedsrichter: Gentsch (Mannheim) Zuschauer: 350

(RNZ) Es war ein ausgeglichenes, typisches 0:0-Spiel. Kirchheim hatte in der ersten Halbzeit zwei große Chancen, durch Stefan Riemensperger (15.), der frei vor dem Torwart stand, diesen aber anschoss, und die zweite Chance durch Tomaso Fontana (35.), als er zwei Meter vor der Torlinie einen Kopfball knapp über das Tor setzte. Beide Seiten standen defensiv sehr gut. In der 88. Minute kam Erdogdu nach einem Abwehrfehler der Oberhausener Abwehr an den Ball, spielte den Keeper aus und schob den Ball zum 1:0 ins Tor.


Erhan Ulutas im Laufduell (l.) / Kai Pompiati mit sicherer Beute im eigenen Strafraum (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - FC Neureut
2 : 2 ( 0 : 1 )
SGK: ---
Neureut: ---
Tore: 0:1 Iula (38.), 1:1 Riemensperger (61.), 2:1 Beyazal (65.), 2:2 Leppert (70.)
Schiedsrichter: --- Zuschauer: ---

(uh) Der Sieg gegen Tabellenführer SpVgg Oberhausen schien den Kirchheimern noch in den Knochen zu stecken. Unkonzentriert begann die SGK das Spiel, bei dem sich zu allem Unglück Libero Tommaso Fontana schwer verletzte (30.) und vermutlich mit Verdacht auf Kreuzbandriss für den Rest der Runde ausfällt. Die Neureuter begannen mit konsequenter Deckung und nutzten ihre Konterchancen. So fiel das 0:1 durch Toni Iula nach einem Einwurf (38.). Nach der Pause gab es einen Ruck im SGK-Team und Stephan Riemensperger gelang sein erster Saisontreffer (61.). Vier Minuten später schoss Ugur Beyazal nach einer Vorlagenkette von Riemensperger und Caramia zum 2:1 ein. Doch Neureuts Leppert glich nach einem Solo zum 2:2 aus (70.).


Kenan Safter testet die Qualität des gegnerischen Trikots (l.) / Kai Pompiati war beim 0:1 machtlos (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - TSV Viernheim
2 : 4 ( 0 : 2 )
SGK: Pompiati, Kessler, Riegler (46. Michel), Pfister, Haas, Ulutas (58. Horuz), Böringer, Barisic, Safter (46. Beyazal), Riemensperger, Caramia
Viernheim: Weckbach, Rummel (82. Özdemir), Amend, Basler, Kümmel, Hecht, Schader, Dutt (66. Lucchese), Arslan, Weidmann (28. Scheidel), Dr. Cafaltzis
Tore: 0:1 Hecht (12.), 0:2 Cafaltzis (32.) FE, 1:2 Barisic (49.), 1:3 Arslan (55.), 1:4 Scheidel (65.), 2:4 Horuz (71.)
Schiedsrichter: Schumann (Heckfeld) Zuschauer: 100

(RNZ) Gerd Neidig, der leutselige Trainer des TSV Viernheim, war nach dem hoch verdienten 4:2-Sieg seiner Elf in Kirchheim gut drauf. Kurz danach glückte dem vor Freude strahlenden Mann noch ein hübscher Satz: „Im dritten Spiel während dieser Woche sind meine Spieler auf dem Zahnfleisch gerannt.“
Wenn Rüdiger Menges, der sonst auch leutselige Trainer der SG Kirchheim, so gut gelaunt gewesen wäre wie sein Kollege, hätte er antworten können, dass die Viernheimer auf dem Zahnfleisch schneller unterwegs waren als die Kirchheimer auf ihren Beinen.
Doch Menges stand am Samstagnachmittag nicht der Sinn nach witzigen Formulierungen. Der gewissenhafte Übungsleiter war – zum wiederholten Male in dieser Saison – tief deprimiert über die Leistung seiner Mannschaft, die nur in er Schluss-Viertelstunde energischen Fußball spielte und der – wie der nach wirkungsloser erster Halbzeit ausgewechselte Steffen Riegler freimütig einräumte – „irgendwie der Spaß abhanden gekommen ist. Ich weiß auch nicht, was mit uns los ist“, sagte der Defensivspieler, für den das gleiche Urteil gilt wie für seine Teamkameraden: Kein Biss, keine Lauffreude, keine Spielfreude, fast kein Aufbäumen.
Dass Rüdiger Menges nach diesem miesen Match „sehr enttäuscht“ und auf seine Spieler nicht gut zu sprechen war, ist zu verstehen. Zumindest mit Blick auf die ersten sechzig Minuten muss man dem Kirchheimer Coach Recht geben. Die Viernheimer gingen schnell durch einen abgefälschten Distanzschuss von Daniel Hecht in Führung (Menges: „So etwas kann passieren“) und verloren das Spiel in der 32. Minute, als Mario Kessler den gemächlich mit dem Ball aus dem Strafraum Richtung Eckfahne dribbelnden Dr. Konstantinos Cafaltzis von hinten die Beine wegtrat, so dass der gute Schiedsrichter Björn Schumann keine Wahl hatte und auf Elfmeter erkannte. Cafaltzis verwandelte den Strafstoß selbst und gab, nachdem der ansonsten unauffällige Zdravko Barisic blitzschnell auf 1:2 (49.) verkürzt hatte, die wunderbare Flanke zu Turhan Arslan 1:3 (55.), dem Hans Scheidel mit einem Heber über den staunenden Kai Pompiati hinweg sogar das 1:4 (65.) folgen ließ.
Dass die Kirchheimer durch einen sehenswerten „Sonntagsschuss“ (Neidig) des großen Talents Mehmet Horuz auf 2:4 (71.) verkürzten und Ugur Beyazal in der 88. Minute einen Kopfball an die Latte setzte, war ein Zeichen dafür, dass den Kirchheimern die eigene Leistung inzwischen peinlich geworden war.
„Ich muss mich für meine Mannschaft entschuldigen“, sagte Rüdiger Menges gegen Abend. Das aber macht die Situation des höchstklassigen Fußball-Vereins der Stadt Heidelberg auch nicht besser. Nach schwacher Saison ist das Team offenbar mit dem Klassenverbleib zufrieden und nicht mehr bereit, seinen treuen Zuschauern etwas zu bieten.


Sichere Beute für SGK-Keeper Kai Pompiati (l.) / Erhan Ulutas beim Kopfballduell (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SV Schefflenz - SG Kirchheim
1 : 2 ( 0 : 0 )
Schefflenz: Beck, Konrad, B. Kircher, Link, Grab, Haun, Wall, Adelmann, Schäfer, Bahner, Henke
SGK: Pompiati, Haas, Keßler, Safter, Böringer, Beyazal, Barisic, Horuz (Caramia 62.), Riegler (60. Menges), Pfister, Michel (58. Riemensperger)
Tore: 1:0 Schäfer (59.), 1:1 Caramia (72.), 1:2 Barisic (76.)
Schiedsrichter: Beck (Marlach) Zuschauer: 170

(RNZ/SVS) Auch der 28. Versuch in der Verbandsliga einen „Dreier“ zu landen schlug für den SV Schefflenz fehl. Gegen die Gäste aus Kirchheim rechnete man sich die Einheimischen eine kleine Chance aus und waren auch, wie in dem einen oder anderen Spiel davor, nahe dran. Wahrscheinlich war dies auch die letzte Möglichkeit, denn die noch kommenden Aufgaben in Spielberg und zuhause gegen Pforzheim scheinen unlösbar für die Mannschaft zu sein.
Mit der SGK stellte sich eine Mannschaft in Schefflenz vor, die in der Tabelle mittlerweile jenseits von Gut und Böse ist. Dies merkte man auch an der Spielweise, da die Kirchheimer von an Anfang an ohne Druck ihr Spiel aufzogen. Immer wieder setzten sie mit Angriffen die Platzherren unter Druck, ohne allerdings zu nennenswerten Chancen zu kommen. Auf der Gegenseite hatte aber auch die SVS-Elf zwei gute Chancen. In der 42. Spielminute hatten die Heidelberger zweimal Glück. Erst konnten sie einen Kopfball von Sebastian Schäfer gerade noch von der Linie wegschlagen, der Nachschuss von Christoph Grab schlug an den Pfosten. So passierte bis zur Pause nichts mehr und es blieb beim 0:0.
Nach der Pause spielten die Einheimischen stärker auf. In der 53. Spielminute legte Tobias Henke den Ball quer, aber der Schuss von Sebastian Schäfer strich über die Latte. In der 59. Spielminute machte es Sebastian Schäfer besser, sein Schuss schlug unhaltbar für den SGK-Keeper Kai Pompiati zur 1:0 Führung ein. Danach hatte die SVS noch gute Gelegenheiten, doch Diego Caramia konnte in der 72. Spielminute den 1:1 Ausgleich erzielen. Vier Minuten sorgte Barisic sogar für die 1:2 Führung der SGK. Danach versuchte der SV Schefflenz noch mal alles, um zumindest nicht mit leeren Händen den Platz verlassen zu müssen, doch der Ausgleichstreffer wollte nicht gelingen. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:2-Sieg der SG Kirchheim


Steffen Riegler beim Kopfballduell (l.) / Trainer R.Menges nach der Einwechslung beim Kopfball (r.) (Fotos: Rohnacher)
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SG Kirchheim - FC Astoria Walldorf
2 : 2 ( 1 : 1 )
SGK: Pompiati, Haas, Keßler, Ulutas, Böringer, Beyazal (88. Min. Michel), Barisic, Riegler, Pfister, Riemensperger (79 Min. Safter), Caramia (66. Min. Erdogdu)
Walldorf: Biebl, Radtke, Söder, Babic, Weber (75. Min Gaber), Monetta, Cin (82. Min. Becker), Theres, Kombal (89. Min. Zimmermann), El Barhami, Haas
Tore: 1:0 Beyazal (10.Min.), 1:1 Cin (36.Min.), 1:2 Babi (63.Min.), 2:2 Beyazal (70.Min.)
Schiedsrichter: Ludiano Urdis Zuschauer: 150

Der vorletzte Spieltag und das letzte Heimspiel der SG Heidelberg-Kirchheim sollten nochmals stürmisch werden. Trotz der wetterbedingten Kapriolen kamen 150 Zuschauer in das Sportzentrum Süd um mit Kirchheim eine Mannschaft zu sehen, die bei ihren Fans noch einiges gutzumachen hatte. Mit dem wie sich die Mannschaft von Rüdiger Menges präsentierte kann man zufrieden sein. Neunzig Minuten standen sich zwei ebenbürtige Mannschaften gegenüber. Mit viel Fortune hätte die Heidelberger diese Begegnung am Ende für sich entscheiden können. Durch eine gute Leistung von Walldorf Torhüter Christian Biebl blieb es beim verdienten 2:2 Unentschieden.
Bereits in der zehnten Spielminute war es Ugur Beyazal der seine Kirchheimer Mannschaft mit einem tollen Heber zum 1:0 in Führung brachte. Vor der Halbzeit war es dann der Kopf von Özkan Cin der Walldorf mit einem Gleichstand in die Pause schickte. Aufgrund des über Heidelberg hinwegfegenden Unwetters musste die Partie dann vor der Halbzeit für knapp zehn Minuten unterbrochen werden. In der zweiten Hälfte gingen die Gäste durch einen fulminanten Schuss von Babic in Führung.
Der Ausgleich der Kirchheimer und damit die direkte Antwort kam wenige Minuten danach durch eine tolle Leistung von Erdogdu Kaan mit einem Zuspiel zu Ugur Beyazal der mit seinem zweiten Treffer in der Partie für den ausgleichenden Endstand sorgte. Zwei klare Chancen zur Führung durch Böringer und Kaan wurden von Christian Biebl letztendlich im allerletzten Moment vereitelt.
Es war ein stürmischer aber dennoch sehenswerter Abschluss der Saison in Heidelberg in der Verbandsliga Saison 2005/2006. Im Sportzentrum Süd verabschiedete Kirchheims Spielleiter Nicolas Wolf und der stellvertretende Abteilungsleiter Karl Hormuth die Spieler, die den Verein definitiv zum Saisonwechsel verlassen werden. So wurden Frank Böringer, Sascha Donat und Erdogdu Kaan für Ihre Leistung geehrt.


Der Ausgleichstreffer zum 1:1 für Walldorf (l.) / Roman Haas im gegnerische Strafraum (r.) (Fotos: Rohnacher)
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TSV Reichenbach - SG Kirchheim
0 : 4 ( 0 : 2 )
Reichenbach: ---
SGK: ---
Tore: 0:1 Riegler (22.), 0:2 Caramia (45.), 0:3 Pfister (48.), 0:4 Beyazal (61.)
Platzverweise: Jan Becker (56.) Gelb-Rot / Frank Böringer (81.) Geld-Rot

(RNZ) Rechtzeitig zum Saisonende haben Kirchheims Fußballer ihre Ladehemmung beseitigt. Der 4:0-Sieg beim TSV Reichenbach war hoch verdient. Allerdings hatte TSV-Trainer Uwe Scherer in diesem bedeutungslosen Spiel vier Stammkräfte auf der Reservebank ausruhen lassen, um vier Nachwuchsspielern eine Bewährungschance zu geben. Kirchheim ging in der 22. Minute durch Steffen Riegler mit 0:1 in Führung, die Diego Caramia kurz vor dem Halbzeitpfiff ausbaute.
Zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Dirk Pfister auf 0:3, und Ugur Beyazal besorgte in der 61. Minute den 0:4-Endstand.


Stephan Riemensperger und Kenan Safter (l.) / Eine Freistoßmöglichkeit für Reichenbach (r.) (Fotos: Rohnacher)
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